Masters-Generalprobe für Langer teilweise gelungen

Insgesamt kann Bernhard Langer mit seinem Auftritt bei der Galleri Classic auf dem Dinah Shore Tournament Course der Anlage des Mission Hills CC in Rancho Mirage durchaus zufrieden sein. Er spielte in drei Wettkampftagen sehr solides Golf mit insgesamt nur zwei Bogeys auf 54 gespielten Löchern. Der Start ins Turnier war zudem ausgezeichnet. Mit fünf Birdies und ohne Schlagverlust lag er nach dem Freitag in geteilter Führung und unterspielte ganz nebenbei das 16. Mal sein Alter. Mit zwei 71er-Runden am Wochenende konnte er letztendlich jedoch nicht um den Sieg mitspielen und landete im Endklassement auf dem 19. Rang. Gewinnen konnte der Australier Steve Allen. Der 51-Jährige absolvierte sein 28. Turnier auf der PGA Tour Champions und landete am vergangenen Sonntag erstmals ganz oben auf dem Leaderboard.

Allen benötigte nur 201 Gesamtschläge, gleichbedeutend mit einem Ergebnis von 15 Zählern unter Platzstandard. Bei der zweiten Veranstaltung in Folge in Kalifornien lag der Aussie zum Schluss denkbar knapp nur einen Schlag vor Tag Ridings. Der US-Amerikaner war überhaupt erst durch den Sieg des Qualifikationsevents am Dienstag der Turnierwoche ins Feld gerückt, es war sein zweiter Auftritt auf der Ü50-Tour in Übersee. Hinter diesen zwei überraschenden Namen landeten mit 13 unter drei Routiniers auf Position 3: Ridings Landsmann Steve Flesch, der Neuseeländer Steven Alker sowie Miguel Angel Jimenez aus Spanien, der in der Vorwoche den Titel holte.

Alex Cejka, der zweite Deutsche im Feld, erspielte sich erneut ein gutes Ergebnis und beendete das Turnier in der Nähe von Palm Springs auf Rang 14, knapp außerhalb der Top-Ten. Titelverteidiger Retief Goosen (Südafrika) wurde Zehnter, 2023er-Champion David Toms (USA) kam nur auf einen geteilten 51. Platz.

Hier geht es zum Endergebnis der The Galleri Classic 2025

Für Bernhard Langer war es der letzte Auftritt vor dem Masters Tournament in anderthalb Wochen. Der Deutsche hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt gehabt, ein letztes Mal in Augusta aufzuteen. Aufgrund seiner Achillessehnen-OP verschob er seinen Abschied an der Magnolia Lane und wird ab dem 10. April seine letzten Turnier-Runden auf dem traditionsreichen Terrain drehen. 

Der Platz ist benannt nach der bekannten US-amerikanischen Sängerin und Schauspielerin Dinah Shore, die aufgrund ihrer Verdienste im (Frauen-)Golf 1994 posthum als bisher einziges Ehrenmitglied in die World Hall of Fame aufgenommen wurde. Die Anlage des Mission Hills Country Club umfasst insgesamt drei Par72-Kurse, neben genanntem Dinah Shore Tournament Course einen Arnold Palmer und einen Pete Dye Challenge Course. Dazu befinden sich auf dem Areal 27 Tennisplätze und ein Spa- und Sportcenter.

Das kalifornische Wüsten-Städtchen Rancho Mirage hat laut Erhebung von 2020 keine 20.000 Einwohner, wobei es große saisonale Unterschiede gibt. Aufgrund seiner langen Geschichte von US-Präsidenten, die in der Stadt residierten und Golf spielten, bekam sie den Spitznamen „Spielplatz der Präsidenten“. So drehten u.a. Harry Truman und Dwight D. Eisenhower dort so manche Runden, auch Ronald Reagan, Gerald Ford, Jimmy Carter, Bill Clinton oder George W. Bush besuchten Rancho Mirage während ihren Amtszeiten.

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